Biodiversität
Die Biodiversität, auch Naturvielfalt genannt, bildet eine wichtige Grundlage für unsere Lebensqualität. Sie sorgt für frisches Wasser, saubere Luft und wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. In unserer Gemeinde möchten wir diese Vielfalt gemeinsam mit der Bevölkerung aktiv fördern – beispielsweise indem wir Naturflächen erhalten oder neue naturnahe Umgebungsflächen schaffen, etwa:
Blumenwiesen und Kräuterrasen: Sie bilden einen wichtigen Lebensraum für Insekten.
Hecken und Bäume: Einheimische Arten bieten Nahrung, Schatten und Schutz für die Tierwelt.
Naturstrukturen: Steinhaufen, Ast- und Laubhaufen schaffen Unterschlupf für Kleintiere.
Wasserstellen: Tümpel und Teiche sind wichtige Lebens- und Fortpflanzungsräume für Amphibien und Insekten.
Nisthilfen und Begrünungen: Bieten zusätzliche Nist- und Lebensräume an Gebäuden.
Auch eine nachhaltige Pflege der bestehenden Naturflächen trägt zur Förderung der Biodiversität bei:
Extensive Pflege: Weniger mähen und düngen fördert Artenvielfalt und spart Ressourcen.
Invasive Neophyten vermeiden: Fremdarten entfernen und durch Einheimische ersetzen.
Die Gemeinde unterstützt bei Fragen zur Biodiversität mit Beratung, Informationen und praktischen Tipps für naturnahe Umgebungsflächen. Entdecken Sie jetzt unserer Broschüre zum Thema.
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Artenschutz und Monitoring
Der Schutz der Biodiversität umfasst auch den Erhalt der Artenvielfalt. Dazu führt die Gemeinde Bubikon Monitorings durch, stellt Informationen zur Sensibilisierung bereit und motiviert die Bevölkerung, selbst aktiv zu werden.
Neophyten
Was sind Neophyten?
Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas, also ab 1492, bei uns eingeführt wurden und sich etablieren konnten. Viele sind unauffällig und harmlos. Manche breiten sich jedoch stark aus – sie werden als invasive Neophyten bezeichnet. Diese Pflanzen können die heimische Natur verdrängen, Infrastrukturen schädigen und gesundheitliche Probleme verursachen.
Warum sie ein Problem sind
Invasive Neophyten bedrohen die Biodiversität, überwuchern Flächen und beeinträchtigen Lebensräume. Ihre Wurzeln können Strassen, Leitungen oder Fundamente beschädigen. Bestimmte Arten wie Riesenbärenklau oder Ambrosia können Hautverletzungen oder starke Allergien verursachen. Ihre Kontrolle und Bekämpfung verursachen steigende Kosten zu Lasten der Allgemeinheit.
So helfen Sie mit
Bitte entfernen Sie invasive Arten in Gärten und auf Privatflächen und verhindern Sie so ihre Ausbreitung. Wichtig ist eine konsequente Bekämpfung über mehrere Jahre, da Samen im Boden und Wurzelreste immer wieder austreiben.
Pflanzenteile von invasiven Neophyten gehören nicht in die Natur und nicht in den Kompost. Entsorgen Sie Samenstände, Wurzeln und Triebe über den Kehricht.
Spezielle 60-Liter-Neophytensäcke erhalten Sie am Schalter der Einwohnerdienste.
Geben Sie die vollen Säcke der regulären Kehrichtabfuhr mit; die Entsorgung erfolgt in der KEZO Hinwil.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in den Links und Downloads.
Achtung: Mit FrSV und dem Symbol gekennzeichnete Arten sind in der Freisetzungsverordnung (FrSV) aufgeführte, verbotene Arten. Wer diese Arten in die Umwelt ausbringt, macht sich strafbar und haftet gemäss Verursacherprinzip für entstehende Kosten.
Schädlinge und invasive Tierarten
Einige eingeschleppte oder stark verbreitete Tierarten können unsere heimische Natur, Bäume oder Nutzpflanzen erheblich schädigen. Die Gemeinde stellt Informationen und Merkblätter bereit, damit Sie einen Befall früh erkennen, korrekt melden oder behandeln können.