Portrait
Die Gemeinde Bubikon liegt im Zürcher Oberland und gehört zum Bezirk Hinwil. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Bubikon und Wolfhausen, die eigene Dorfkerne besitzen. Sie ist ländlich gelegen und sehr gut an den Verkehr angebunden.
Rund 50 Vereine und zahlreiche private Anbieter offerieren ein attraktives Freizeitangebot. Spazier- und Radwege führen mitten in eine naturnahe Landschaft. Im Sommer lockt das Strandbad Egelsee mit Sandstrand, Beachvolleyball, Grillstellen und Restaurant.
Die Gemeinde in Zahlen
Einwohner: 7'672 (Stand 31.12.2025)
Höchster Punkt: 569 Meter über Meer (Hombergchropf)
Tiefster Punkt: 475 Meter über Meer (Schwarz)
Fläche: 1'164 ha
Luftdistanz zu Zürich: 24 km
Landwirtschaft: 60 %
Wald: 12 %
Verkehr: 8 %
Siedlungen: 13 %
Verkehr
Bubikon ist sehr gut an den Verkehr angebunden.
Mit der S-Bahn erreichen Sie im Viertelstundentakt das Zentrum von Zürich in 25 Minuten, den Flughafen in 40 Minuten.
Das Busnetz des VZO verbindet Bubikon mit Rüti, Dürnten, Hombrechtikon, Ottikon und Wetzikon.
Mit dem Auto sind Sie rasch auf der Oberlandautobahn oder der A3 Zürich-Chur.
Einkaufen und Gewerbe
In Bubikon gibt es alles für den täglichen Bedarf. Alles weitere finden Sie in den umliegenden Gemeinden, sei es in Fachgeschäften oder Einkaufszentren. Die lokalen Handwerker und Gewerbetreibenden bieten Ihnen einen umfassenden Service.
Geschichte

Luftaufnahme Ritterhaus Bubikon
Das Ritterhaus ist der wohl markanteste Zeuge von Bubikons Geschichte, aber bei weitem nicht der einzige. Bis heute erinnern ehemalige Textilfabriken an die industrielle Vergangenheit des Ortes. Aber der Reihe nach:
Germanen gründeten um 600 nach Christus die Ortsteile Bubikon (Puapinchova) und Wolfhausen (Husa des Wolfgrim). Die beiden Orte gelangten zunächst in den Besitz des Klosters St. Gallen, später ging es an den Johanniterorden des Ritterhausklosters.
1525 wurde das Ritterhauskloster gestürmt, säkularisiert und vom zürcherischen Statthalter verwaltet.
1798 besetzten die Franzosen Bubikon. Damals bestanden die Ortsteile aus wenigen Häusern.
Erst mit dem Aufkommen der Textilindustrie im 19. Jahrhundert und dem Bau der Uerikon-Bauma-Bahn stieg die Einwohnerzahl deutlich.